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Info: Für Inklusion gibt es kein fertiges Rezept und die Entwicklung dorthin ist als Prozess zu begreifen. Dies bedeutet für alle Einrichtungen, vor allem Bildungseinrichtungen, flexible Bildungsangebote zu entwickeln sowie dementsprechende strukturelle und inhaltliche Anpassungen vorzunehmen.
Mit dem menschenrechtsbasierten Ansatz hat Inklusion die gleichberechtigte Teilhabe zum Ziel. Dadurch sollen der Erwerb von Bildung und zugleich die Selbstbestimmung aller Menschen am alltäglichen Leben in der Gemeinschaft ermöglicht werden. Die Trennung, die Ausgrenzung und die Aussonderung von Einzelnen aufgrund von Unterschiedlichkeiten werden durch inklusives Vorgehen zielgerichtet vermieden.
Aus gesellschaftspolitischer Sicht ist Inklusion als eine gemeinsame Verantwortung zu verstehen. Angesprochen sind alle Institutionen, von Kitas über Schulen und Hort, aber auch kommunale Einrichtungen, die mit Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen zu tun haben.

Ziel ist, die Lern- und Ausbildungsfähigkeit, insbesondere von Menschen mit eigenem oder familiärem Migrationshintergrund und/oder aus benachteiligten oder bildungsfernen Milieus sowie Menschen mit besonderen körperlichen oder geistigen Voraussetzungen zu erhöhen. Damit kann die soziale und kulturelle Teilhabe von Kindern, Jugendlichen und Eltern gefördert werden. Für die Verantwortlichen und/oder das pädagogische Fachpersonal setzt dies ein besonderes Reflexionsvermögen, Gespür für "Barrieren" und Grundkenntnisse des kommunikativ-kooperativen Lernens voraus.

Die Fortbildung wendet sich an (sozial-) pädagogische Fachkräfte, die sich Inklusion als Grundlage für ihr pädagogisches Handeln erschließen möchten. Dabei ist in erster Linie das Fachpersonal von Kindertageseinrichtungen und Schulen gemeint - aber auch Mitarbeiter/-innen in öffentlichen Einrichtungen, wie Familienzentren, Mehrgenerationenhäusern und/oder Kultureinrichtungen. Die Inhalte sind auch auf kommunale Einrichtungen übertragbar. Sie sind überall da relevant, wo Menschen nach den Grundsätzen lebenslangen Lernens beraten, begleitet und gefördert werden sollen. Das gilt auch für Erwachsenenbildungseinrichtungen, Seminar- und Bürgerhäuser u. ä. m.

Unterrichtsinhalte

- Theoretische Grundlagen der Inklusion
- Förderung von Vielfalt, Demokratie und Toleranz; Praxiskonzepte und Methoden
- Menschenrechtsbildung und Partizipation
- Vorurteilsbewusstsein, Differenz und Diskriminierung
- Sensibilisierung für Gender und andere Dimensionen von Vielfalt
- Interkulturelle Kompetenz / Werte und Normen
- Inklusive Praxis entwickeln mit dem Kommunalen Index / Index Schule / Kita
- Inklusive(s) Methodik- / Didaktik-, Spiel- / Lernmaterial
- Inklusives Handeln als realistische Chance
- Inklusive Beobachtung und Dokumentation
- Kommunikation und Konfliktmanagement
- Erziehungspartnerschaft in der Einrichtung
- Reflexion des individuellen Lernprozesses und Transfer

Abschluss

Die Teilnehmenden erhalten ein Zertifikat von vhsConcept/Landesverband der Volkshochschulen Niedersachsens e. V. Voraussetzung dafür ist die regelmäßige Teilnahme am Unterricht, die Erstellung einer Hausarbeit (ca. 15 - 20 Seiten) zu einem Themenschwerpunkt, mindestens ein Protokoll eines Lehrgangsbausteins und die erfolgreiche Teilnahme an einem Abschlusskolloquium (Gruppe). Der Unterricht ist jeweils dienstags in der Zeit von 18.30 - 21.30 Uhr. Grundsätzlich findet während der Schulferien kein Unterricht statt. Um die Lehrgangsdauer zu verkürzen, werden zusätzliche Termine auch am Wochenende und in den Ferien abgesprochen.

Die Kursgebühr beträgt für 172 Unterrichtsstunden 1000 Euro inkl. 140 Euro Prüfungsgebühren (Ratenzahlungen sind nach Absprache möglich). Eine Förderung durch Bildungsscheck oder Bildungsprämie Nordrhein-Westfalen ist nach vorheriger Beratung gegebenenfalls möglich. Informationen hierzu erteilt z.B. die Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbh des Kreises Steinfurt (Annerose Pott, Telefon 02551 69-2776 oder Monika Kübel, Telefon 02551 69-2771). Bitte beachten, dass der Förderantrag vor Lehrgangsbeginn gestellt werden muss. Informationen:

>> Bildungsscheck/ -prämie

>> Bildungsprämie

Zur Kontaktaufnahme ist eine unverbindliche Anmeldung zur Informationsveranstaltung erforderlich. Ein Flyer kann von der VHS-Geschäftsstelle angefordert oder von der Internetseite heruntergeladen werden.

Dokument(e):

Zeitraum Di., 25.09.2018, 19.30 - 21.00 Uhr (Info-Termin)

Dauer: 43 Abende

Unterrichtsstunden: 172

Kosten: 1000,00 € inklusive Prüfungsgebühr von 140 Euro

Anmeldeschluss:

Maximale Teilnehmerzahl: 14

Datum Zeit Straße Ort
Di., 06.11.2018 18:30 - 21:30 Uhr Winkelstraße 1 Ochtrup, Villa Winkel, Konferenzraum
Di., 13.11.2018 18:30 - 21:30 Uhr Winkelstraße 1 Ochtrup, Villa Winkel, Konferenzraum
Di., 20.11.2018 18:30 - 21:30 Uhr Winkelstraße 1 Ochtrup, Villa Winkel, Konferenzraum
Di., 27.11.2018 18:30 - 21:30 Uhr Winkelstraße 1 Ochtrup, Villa Winkel, Konferenzraum
Di., 04.12.2018 18:30 - 21:30 Uhr Winkelstraße 1 Ochtrup, Villa Winkel, Konferenzraum
Di., 11.12.2018 18:30 - 21:30 Uhr Winkelstraße 1 Ochtrup, Villa Winkel, Konferenzraum
Di., 18.12.2018 18:30 - 21:30 Uhr Winkelstraße 1 Ochtrup, Villa Winkel, Konferenzraum
Di., 08.01.2019 18:30 - 21:30 Uhr Winkelstraße 1 Ochtrup, Villa Winkel, Konferenzraum
Di., 15.01.2019 18:30 - 21:30 Uhr Winkelstraße 1 Ochtrup, Villa Winkel, Konferenzraum
Di., 22.01.2019 18:30 - 21:30 Uhr Winkelstraße 1 Ochtrup, Villa Winkel, Konferenzraum
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