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Dienstag, 14. September 2010, 19.00 Uhr

Lehrgang zur Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung
- Informationsveranstaltung -

Alle neuen Ausbilder müssen ab 1. August 2009 den Erwerb der berufs- und arbeitspädagogischen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten nachweisen. Die fachliche Eignung muss durch eine Abschlussprüfung in einer dem Ausbildungsberuf entsprechenden Fachrichtung nachgewiesen werden. Alternativ kann auch ein Hochschulabschluss plus praktische Berufserfahrung als Nachweis gelten. Die AEVO gilt für alle ausbildenden Unternehmen, Verbände und Vereine - ausgenommen sind die freien Berufe. Die neue Prüfungsordnung enthält vier Handlungsfelder, in denen entsprechende Kenntnisse abgefragt werden:

- Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen
- Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken
- Ausbildung durchführen
- Ausbildung abschließen

Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil, die beide bestanden werden müssen. In der schriftlichen Prüfung sind fallbezogene Aufgaben aus allen Handlungsfeldern der Ausbildung zu bearbeiten. Die Dauer der schriftlichen Prüfung beträgt 180 Minuten. Die praktische Prüfung umfasst die Präsentation einer Ausbildungssituation oder die Durchführung einer betriebliche Unterweisung und ein anschließende Fachgespräch. Eine berufstypische Ausbildungssituation kann beispielsweise ein mehrfaches Zuspätkommen zur Arbeit sein.

Die Volkshochschule bietet Interessenten/-innen die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Vorbereitungslehrgang auf die Prüfung (Lehrgangsort Ochtrup).  Die Ausbildereignungsprüfung (AdA) ist eine Fortbildungsprüfung, zu der jeder zugelassen werden kann, der eine bestandene Prüfung in einem anerkannten Beruf sowie Berufspraxis nachweist. Die Prüfung erfolgt vor der Handwerkskammer Münster (schriftliche Prüfung in Ochtrup, mündliche Prüfung in Münster).

Teilnehmer, die die AdA-Prüfung mit Erfolg abgelegt haben und die Meisterprüfung anstreben, werden nach Vorlage des AdA-Zeugnisses vom Teil IV der Meisterprüfung befreit.

Die Teilnehmer sparen Seminarkosten bis zu 50 % mit dem Bildungsscheck des Landes NRW.

Bei insgesamt 114 Unterrichtsstunden kostet die Maßnahme 527,50 Euro (abzüglich Bildungsscheck).

Auskunft und Anmeldung bei der VHS-Hauptgeschäftsstelle in Ochtrup, Telefon 02553 93980.


Kartenvorverkauf ab 27. September 2010

Kulturtage kommen als "Best of" daher

Ochtrup. Die 24. Kulturtage sind für ihn als VHS-Direktor gleichzeitig die letzten. Denn zwei Tage nach der Abschlussveranstaltung am 28. November verabschiedet sich Guido Dahl in den Ruhestand. Die Veranstaltungsreihe ist so etwas wie sein „Baby“. Kam da beim Zusammenstellen Wehmut auf? „Nein“, meint Dahl ohne zu zögern. Und er schiebt gleich eine Erklärung hinterher: „Wehmut kam deshalb nicht auf, weil ich denke, die Kulturtage 2010 sollten nicht die letzten sein. Sie müssen ganz einfach weiter gehen.“

Zum Abschied aus seinem Amt hat er ein „Best of“-Programm zusammengestellt, das seinem Namen gerecht wird. Dafür sorgen Künstler wie Wendelin Haverkamp. „Auftritte wie diese sind in Ochtrup nur möglich, weil wir mit der Volksbank wieder einen Sponsor an Bord haben“, erklärt Dahl im Gespräch mit unserer Zeitung.

„Himmlisch-irdische Geschichten“ stehen zur Eröffnung der Kulturtage am 4. November (Donnerstag) um 19.30 Uhr in der Villa Winkel auf dem Programm. Erzählt werden sie von Willibert Pauels. Der „bergische Jung“ ist im Hauptberuf Karnevalist, Kabarettist sowie Büttenredner und im Nebenberuf Diakon. Sein „Kirchenkabarett“ ist nicht nur lustig, sondern ein spannender Vortrag über das Verhältnis von Religion und Kirche.

Wenige Tage später, am 9. November (Dienstag), betritt mit Wendelin Haverkamp der nächste Wortakrobat die Kulturtage-Bühne. Ab 19.30 Uhr präsentiert er sein neues Programm „Alles muss man zweimal sagen“. Dieses „Best of“ zeigt, dass durch Wiederholen zwar nichts klarer, aber alles anders wird. Mit feiner Spitze und bissig-sarkastischem Witz nimmt sich Haverkamp die Welt vor.

Tatortfans kennen Jochen Senf als Saarländer Kommissar Max Palu. 2007 ist er mit einer Buchserie rund um den Berliner „Schnüffler“ Fritz Neuhaus gestartet. Im Rahmen der Kulturtage liest Senf am 11. November (Donnerstag) um 19.30 Uhr in der Villa Winkel aus seinem neuen Krimi „Kindswut“. Der stellt erschreckend realistisch dar, wie elterliche Gewalt ein Kind zerstören kann. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Bücherei St. Lamberti statt.

Spannend wird es am 18. November (Donnerstag). Dann dreht sich bei der Kinderuni in der Villa Winkel ab 16 Uhr alles um die „Urknallmaschine“. Prof. Dr. Johannes Wessel berichtet den jungen Studenten zwischen acht und zwölf Jahren anschaulich von den Experimenten im Kernforschungszentrum Cern in Genf. Dort werden mit Hilfe eines 10000 Tonnen schweren Magneten Protonen fast auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt, um sie gegeneinander prallen zu lassen. So entstehen 20000 Teilchen, wenn 400 Protonen aufeinander treffen. Ende März gelang Wessel und seinen Kollegen erstmals dieses Experiment.

Dieter Huthmacher entführt seine Zuhörer am 16. November (Dienstag) in der Villa Winkel ab 19.30 Uhr in die Welt von Hermann Hesse. Dafür benötigt er nur zwei Gitarren, ein Mikrofon und seine Stimme. Während der Künstler spielt, erzählt und singt, entstehen in den Köpfen seiner Zuhörer Bilder von einer Reise, die in einem Calwer Pfarrhaus beginnt und über die Tübinger Altstadt bis nach Asien führt. Huthmacher arbeitet bei seinem Programm „Nur ein Dichter wollt ich werden...“ mit dem Gitarristen Matthias Hautsch zusammen. Er begleitet die biographische Prosa und die gesungenen Erzählgedichte mit Jazz-Improvisationen und kleinen, lyrischen Entwürfen.

Können Männer denken? Und wenn ja wozu? Diesen Fragen geht die Kabarettistin Uta Rotermund in ihrem gleichnamigen Programm nach. Wer die Antworten nicht verpassen will, sollte sich den 25. November (Donnerstag) vormerken. Ab 19.30 Uhr strapaziert Rotermund in der Villa Winkel das Zwerchfell ihrer Zuhörer.

Worte spielen auch beim letzten Programmpunkt am 28. November (Sonntag) ab 17 Uhr in der Villa Winkel eine wesentliche Rolle. Bei der Vokalformation „Feyne Töne“ von der bergischen Musikschule Wuppertal kommen sie allerdings wesentlich poetischer daher. Begleitet von Klaus Fleischhauer am Klavier bringt das Ensemble den Komponisten Robert Schumann und die Dichterin Else Lasker-Schüler in Wort und Ton zu Gehör.

Quelle: Tageblatt Ochtrup (Anne Eckrodt)


 

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Bildungsscheck 

Das Land übernimmt mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds die Hälfte der Weiterbildungskosten (bis max. 500 Euro pro Bildungsscheck). Angesprochen sind Beschäftigte kleinerer und mittlerer Unternehmen, die länger als zwei Jahre an keiner vom Betrieb veranlassten beruflichen Weiterbildung teilgenommen haben. Es handelt sich um förderfähige Weiterbildungsmaßnahmen, z. B. aus den Bereichen Sprache, EDV, BWL (Finanzbuchführung), Arbeitstechniken oder Schlüsselqualifikationen.

 

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